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Wieder achtbar - trotzdem fünfte Niederlage in Serie

 

(aus echo-online.de)

Führungs-Trio hält sich schadlos
Es bleibt bei drei Zählern Vorsprung für den TSV Neustadt / Rothenberger Heckmann fünffacher Torschütze

Der TSV Neustadt verteidigte mit einem 2:0-Erfolg gegen Aufsteiger TSV Seckmauern II seine Tabellenführung in der Kreisliga A. Drei Zähler dahinter drängelt schon Türk Beerfelden. Der Tabellenzweite distanzierte Schlusslicht TSV Hainstadt mit 5:0.

 

TSV Neustadt – TSV Seckmauern II 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 S.Jakovenko (35.), 2:0 F.Hener (67.(ET)

 

TSV Neustadt: Nikolov, Scholz, Hallstein, D.Yildirim, Schmidt (79.Kakaya), S.Jakovenko, Pilger (52.C.Yildirim), Friedrich, Seifert, Kankaya, Wascheroh (68.Becker)

TSV Seckmauern II: Kalweit, F.Hener, Aulbach, Beierlein, R.Friedrich, Löffler, Lardaloro, Spall, P.Eckert, Lechner, Thiel (Schnellbacher, Fornoff, Stützer, Serba)

 

Schon in den ersten 45 Minuten dominierte Neustadt das Geschehen, versäumte es aber, seine Chancen konsequent zu nutzen. Nur Sergej Jakovenko nutzte seine Gelegenheit nach 35 Minuten zur Führung. Vier Minuten später scheiterte er an Seckmauerns Schlussmann mit einem Foulelfmeter. „Der Gast versuchte immer wieder, durch lang geschlagene Bälle schnell nach vorne durchzustoßen, war damit auch gefährlich, scheiterte aber zweimal aussichtsreich, weil zu überhastet der Abschluss gesucht wurde“, erklärte Thomas Bernig von den Platzherren. Ähnlich die Verhältnisse nach dem Seitenwechsel, doch diesmal verhalf ein Eigentor von Felix Hener (67.) dem Spitzenreiter zum 2:0.

 

 

26 tabelle neustadtFC Finkenbachtal – SG Nieder-Kainsbach 4:4 (1:1)

Spektakel an der Beerfelder Straße, wo der Gast eine engagierte und effektive Vorstellung gab: Nach 21 Minuten brachte Giuliano De Meo die SG in Führung. Alexander Emig (24.) egalisierte nur wenige Momente später. Nach der Pause war es erneut De Meo (47.), der für den Gast vorlegte, Felix Fischer (56.) traf zum 2:2. Wieder legten die Kainsbacher vor: Marcel Wünsche (69.) vollendete zum 2:3. Aber der FCF hat ja einen Felix Fischer (74.), der nochmals ausglich. Als schließlich Giuliano Daum (79.) die Gäste zum vierten Mal in Front brachte, sah alles nach einem Erfolg der SG aus. Erst in der Nachspielzeit stellte Jan Tristan Hering (90.+3) für die aufgebenden Platzherren das Ergebnis auf 4:4.





SG Bad König/Zell – SV Beerfelden 5:1 (2:0)

„Beerfelden hat in der ersten Hälfte sehr engagiert begonnen und Druck aufgebaut. Wir versuchten das Spiel zu gestalten, was aber nicht einfach war. In die Karten spielte uns natürlich die beiden Tore von Daniel Studniarek (20.) und Domagoj Markanovic (37., Foulelfmeter)“, übermittelte Urs Herrmann von der SG, die nach der Pause zunächst den Anschlusstreffer von Robin Hemberger (48., Foulelfmeter) quittieren musste, danach aber weiter drängte und sich belohnte. Joannis Apostolidis (55.), Daniel Studniarek (70.) sowie Sercan Sezek (73.) schossen noch einen deutlichen Bad Königer Arbeitssieg heraus. Gelb-Rot: Sercan Sezek (74./SG).


SG Rothenberg – Türk Breuberg 7:4 (2:3)

„Schwierige erste Hälfte, weil wir das Geschehen einfach nicht kontrollierten und so Breuberg zu einer 3:2-Pausenführung kommen ließen“, berichtete SGR-Abteilungsleiter Dominik Seip, der nach der Pause eine deutlich druckvollere Begegnung seiner Schützlinge sah, in der den Breubergern die Kräfte schwanden und Rothenbergs Steffen Heckmann mit fünf Toren zum Matchwinner avancierte. Torfolge: 0:1 Lyudmil Boyanov (16.), 1:1 Steffen Heckmann (16.), 1:2, 1:3 Kerem Güler (23., 40.), 2:3 Steffen Heckmann (41., Foulelfmeter), 3:3 Steffen Heckmann (53.), 3:4 Kerem Güler (62.), 4:4 Faih Yener (63., Eigentor), 5:4 und 6:4 Steffen Heckmann (71., 87., Foulelfmeter), 7:4 Andreas Götz (90.+1). Gelb-Rote Karte: Steffen Heckmann (90.+1/SGR).


Inter Erbach – TV Hetzbach 3:6 (1:3)

Die erste Viertelstunde kostete Inter-Trainer Özgür Tunca einige Nerven: „Die haben wir völlig verschlafen und lagen dann auch 0:3 hinten, ehe wir eine Aufholjagd starteten. In der 65. Minute erzielten wir das Tor zum 3:3-Ausgleich.“ Hetzbach setzte im Sportpark auf Konter und erwischte die Erbacher dreimal eiskalt, als sie alles nach vorne warfen und versuchten noch einen Heimsieg zu erzielen. „Unsere Konzentration ließ auch immer deutlicher nach und das hat der TVH zum klaren Auswärtssieg genutzt“, berichtete der Inter-Trainer. Torfolge: 0:1 Jörg Schwinn (7.), 0:2 Kim Naas (10.), 0:3 Jan Schwinn (14.), 1:3 Ücüncü (30.), 2:3 Sinan Boz (55.), 3:3 Serkan Kücük (65.), 3:4 Jan Schwinn (73.), 3:5 und 3:6 Kim Naas (80., 85.).


Türkspor Beerfelden – TSV Hainstadt 5:0 (2:0)

„Die Gäste standen von Beginn an tief in der eigenen Hälfte und überließen uns die Initiative“, zeichnete Fatih Göksal die erste Hälfte nach, in der ein Hainstädter Eigentor (18.) und Mikael Ülger (35.) für die 2:0-Führung gesorgt hatten. Nach der Pause agierte Hainstadt offener, blieb aber im Angriff weiter harmlos. Anders die Beerfelder, die durch Aydin Pudic (60., nutzt Abwehrfehler, 85., überläuft TSV-Abwehr) und Umut Kizilyar (69.) noch den erwartbaren klaren Heimsieg herausschießen.


KSG Vielbrunn – TSV Günterfürst 1:1 (1:0)

Wichtiger Punkt für die KSG im Abstiegskampf: Bereits in der ersten halben Stunde bestimmten die Platzherren das Spiel und führten nach einem Tor von Maik Reinartz (19., Schuss in den Winkel) mit 1:0. Danach kam Aufstiegskandidat Günterfürst und gestaltete die Partie ausgeglichen. „Ausgeglichen war es auch in der zweiten Hälfte, in der Günterfürst alles nach vorne warf und den Ausgleich durch Robin Heilmann (82.) markierte. Dennoch besaßen die Gastgeber mit Lars Hofmann (71.) und Viktor Bauer (77., Konter) die besseren Chancen“, kommentierte Martin Reinartz für die KSG.


FSV Erbach – TSV Höchst II 2:1 (0:0)

Die erste Hälfte war ausgeglichen. Aufgewacht sind die Erbacher erst, als Can Dandil (47./FSV) mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde. Bugra Kocahal (58.) sowie Nazmi Sanori (78.) schossen die Kreisstädter mit 2:0 in Front. In der Schlussphase drängte Höchst vehement, doch mehr als der Anschlusstreffer durch Tobias Eisenhauer (88.) wollte gegen den starken FSV-Keeper Baran Batu nicht gelingen.

 

 

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