- Uli
Kaum ein Durchkommen gab es für Rai-Breitenbachs Spielertrainer Benjamin Berthold (Mi) und seinen Mannen. Hier allerdings behauptet der knapp 40jährige ExSpieler des TSV Seckmauern den Ball gegen Dario Hener (li) und Luca Siebenlist (v.re., dahinter Patrick Romero Garcia).KSG Rai-Breitenbach – TSV Seckmauern 0:6 (0:3)
Tore: 0:1 D.Hener (17./HE), 0:2 M.Raitz (25.), 0:3 L.Raitz (30.), 0:4 Wüst (59.), 0:5 L.Raitz (67.), 0:6 L.Raitz (87.)
Schiedsrichter: Matthias Hillman (Bruchköbel) - Zuschauer: 130
KSG Rai-Breitenbach: Scheidler, Yildirim (35.Jorge), Friedrich, Sennert, Becker, Berthold, Heusel, Luft, Romera Garcia, W.Jakovenko, Geist
TSV Seckmauern: F.Kalweit, Arnheiter, Friedrich, H.Calis (63.B.Kalweit), Beck, D.Hener, Siebenlist (58.L.Calo), M.Raitz, L.Raitz, Gessner, D.Calis (52.Wüst)
Der TSV Seckmauern meistert souverän die Hürde in Rai-Breitenbach und bleibt damit auch im sechsten Punktspiel der neuen Runde ohne Punktverlust. Nach der schwachen Leistung gegen Klein-Zimmern zeigt der TSV gegen die KSG wieder sein Sonntagsgesicht, glänzt mit einer schnörkellosen, abgezockten Vorstellung und erzielt am Ende sechs (Auswärts)Tore. Schon nach einer halben Stunde führt man mit 3:0. Rai-Breitenbach dagegen, das weiterhin ohne seinen Goalgetter Reppe auskommen muss, bleibt weit hinter den Erwartungen zurück, muss die überragende läuferische Leistung Seckmauerns neidlos anerkennen.
Zu Beginn operiert Rai-Breitenbach meist mit langen Bällen auf seine Stürmer. Nach einem solchen langen Pass von Benjamin Bertholdt auf Stephan Geist wird daraus eine Halbchance. Sein Schuß weitab vom Tor verfehlt (allerdings nur knapp) das Gehäuse von Florian Kalweit (12.). Mehr "Probleme" hat Seckmauern jedoch mit den anfänglich merkwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters als mit dem Gegner. Aber spätestens nach dem verwandelten Handelfmeter durch Dario Hener läuft das Spiel des TSV nach Plan. Die wenigen harmlosen Angriffe der Gastgeber werden leicht abgefangen und mit den Gegenstößen setzt Seckmauern Rai-Breitenbach unter Druck. Immer wieder setzen sich die TSV-Akteure in ihren Zweikämpfen durch, gewinnen wichtige Laufduelle. Beim 0:2 von Maximilian Raitz leistet Hener die Vorarbeit, Scheidler wehrt den Ball nach dessen Schuß direkt vor die Füße von M.Raitz ab und dieser braucht aus 6m nur noch einzuschieben (25.). Nachdem Nico Arnheiter L.Raitz im Strafraum bedient hat, gelingt diesem fast akrobatisch das 0:3 (30.). Die einzige gute Tormöglichkeit der KSG resultiert aus einem Freistoß kurz der Pause: den von Carsten Luft getretenen Ball an der 16er-Linie faustet F.Kalweit reaktionsschnell aus der Gefahrenzone.


